Unter dem Motto „Alles Wichtige zwischen Grimma und Oschatz“ erläuterte Herr Dr. Thomas Westphalen vom Sächsischen Landesamt für Archäologie im Rahmen einer Busexkursion Mitgliedern und Partnern des Geoparks ausgewählte archäologische und kulturelle Besonderheiten unserer Region.

Wir starteten in Grimma und unsere erste Station führte uns in das Schloss Döben. Dort erwartete uns Frau von Below mit interessanten Details zur Geschichte des Schlosses. Weitere Stationen waren das Schloss Mutzschen, welches nach langem Leerstand nun eine Anlaufstelle (nicht nur) für Motorradfreunde bietet. Herr Dr. Herbst hielt in Göttwitz für uns, neben Kaffee und Tee (vielen Dank dafür!), eine umfangreiche Sammlung an kulturhistorischem Informationsmaterial zur Region bereit. Im Anschluss besichtigten wir mit Herrn Müller, Bürgermeister von Wermsdorf, die Anlagen des Schlosses Hubertusburg. Nach einer Mittagspause bei Eskildsen führte uns unsere Exkursion vorbei am Franzosengrab im Lindigt, dem größten sächsischen Massengrab aus Zeiten der Leipziger Völkerschlacht. Es ging weiter durch den Wermsdorfer Forst, vorbei am Collmberg, auf dem sich das weltweit bekannte Erdbeben – Observatorium befindet. Weitere Stationen waren das Wüste Schloss Osterlant sowie der Kaolin-Tagebau Schleben-Crellenhain. Unsere letzte Station befand sich im Kloster Sornzig, wo der nachweislich älteste gewerblich genutzte Porphyr, in Form eines Mühlsteinrohlings, gefunden wurde.

Es war ein sehr spannender Tag und wir danken Herrn Dr. Westphalen für diese interessante Exkursion!

Foto: Geopark Exkursion, Wermsdorf, N. Friedrich

Foto: Geopark Exkursion, Wermsdorf, N. Friedrich

Foto: Geopark Exkursion, Schloss Döben, N. Friedrich

Foto: Geopark Exkursion, Schloss Döben, N. Friedrich