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Erkundungstour zur Erd- und Kulturgeschichte in Rochlitz – Seelitz – Fischheim

mit Dr. Annett Krüger und Gabriel Beck (Universität Leipzig)

„Als Deutschland noch am Äquator lag…“ Kann diese Aussage stimmen und wann war das genau? Können Sie sich vorstellen, dass es hier in der Region sehr große und starke Vulkane gab, die sogenannten Supervulkane? Diese und weitere spannende Phänomene werden Ihnen durch Dr. Annett Krüger und Gabriel Beck (Universität Leipzig) im Rahmen einer sportlich orientierten Familienwanderung erläutert.

Es werden Prozesse in der Erdgeschichte, insbesondere die Ausbildung der Gesteine des Rochlitzer Porphyrtuffes und deren Veränderung im Laufe der Jahrmillionen Erdgeschichte, erklärt. Darüber hinaus werden bei dieser Exkursion zahlreiche spannende kulturhistorische Aspekte gezeigt. Die Wandertour beginnt am Mühlplatz in Rochlitz, führt über den Mordgrund, den Katzenstein zum Landgasthof und zur Kulturscheune Sörnzig. Es geht weiter über den Schaukelsteg nach Fischheim bis zum historischen Bergwerk St. Johannes Stolln und weiter nach Seelitz, zur Sandgrube in Biesern und endet an der Hängebrücke in Zaßnitz.

Die Universität Leipzig, Fakultät Physik und Geowissenschaften unterstützt die Entwicklung des Geopark Porphyrland mit wissenschaftlichen Untersuchungen, Studien- und Forschungsarbeiten. Die Referenten, Frau Dr. Krüger und Herr Beck präsentieren als Spezialisten im Fachbereich Geographie insbesondere als Spezialisten für Physische Geographie, Landschaftsentstehung und Bodenkunde während des Rundgangs die Ergebnisse verschiedener Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten aus diesen Fachbereichen.

 

Beginn: 27.04.2019, 9:30 Uhr

Treffpunkt: Mühlplatz in Rochlitz

Dauer: ca. 5 Stunden

Schwierigkeitsgrad: mittel

Streckenlänge: ca. 12 km

Das Teilnahmeentgelt beträgt 7,00 € für Erwachsene und 3,50 € für Kinder.

Bitte melden Sie sich bis zum 24.04.2019 (bis 12 Uhr) entweder per Telefon unter 03437/707361 oder per E-Mail presse [at] geopark-porphyrland [dot] de an.

Die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Bei Starkregen fällt die Veranstaltung aus.

 

Foto: A. Krüger