Georouten

Entdecken Sie auf unseren Georouten die Vielfalt des Geoparks Porphyrland. Das Handy ist dabei ein wertvoller Begleiter, denn nur wenige Routen sind ausgeschildert. Die Georouten und Themenwege des Geoparks Porphyrland sind gemeinsam mit der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH auf dem Portal www.outdooractive.com veröffentlicht. Die Routen führen Sie zu interessanten geologischen, naturkundlichen und industriekulturellen Stationen, die im outdooractive als POI (points of interest) ausführlich beschrieben sind.

Zur besseren Übersicht sind die Georouten nach Zugehörigkeit zu den Rohstoff-Kompetenzregionen sortierbar. Mehr dazu…

2020-07-16T13:39:09+02:00

Sornziger Runde

14,7 km | Stadt Mügeln | Höhepunkte: Erlebniswelt Kaolin, Kloster Marienthal Sornzig, Geotop Mühlsteinbruch, Silbersee, Kaolintagebau Schleben / Crellenhain, Döllnitzaue, Stadtzentrum

Förderung für die Erarbeitung und Veröffentlichung von GeoRouten

Die Wegekonzeption von GeoRouten, die Recherche zu und die Beschreibung sehenswerter  geotouristischer Stationen, die Veröffentlichung und die Drucklegung von GeoRouten-Flyern ist ein Geopark-Vorhaben im Rahmen der LEADER-Entwicklungsstrategie und wird vom Freistaat Sachsen gefördert.

Rohstoff-Kompetenzregionen

Land der weißen Erde
Der Raum zwischen Mügeln, Leisnig und Wermsdorf ist Teil des sächsischen Kaolingürtels. Seit der Gründung der Fayence– und Steingutmanufaktur im Jahr 1770 auf dem Gelände des Schlosses Hubertusburg in Wermsdorf wird bis heute im Gebiet um Mügeln die weiße Tonerde, das Kaolin als hochreiner, wertvoller Grundstoff der Keramikindustrie gefördert und verarbeitet. Zentrum dieser langen und geschichtsträchtigen Historie ist die Erlebniswelt Kaolin im Geoportal Bahnhof Mügeln.
Städte / Gemeinden: Leisnig – Mügeln – Wermsdorf

Land des roten Porphyr
Der Rochlitzer Porphyr ist das bekannteste Gestein unter den ca. 30 verschiedenen Porphyr-Varietäten des Geoparks Porphyrland. Der rötlich leuchtende Stein wird seit Jahrhunderten als begehrter Werk- und Bildhauerstein abgebaut, schmückt in der Region viele Kirchen, Schlösser, Burgen und Rathäuser und ist auch an Brückenbauten und Postmeilensäulen anzutreffen. Das Land des roten Porphyr umfasst in etwa den Einbruchkessel (Caldera) der Rochlitz-Eruption in der Phase gigantischer vulkanischer Aktivitäten vor ca. 290 Millionen Jahren.
Städte / Gemeinden: Bad Lausick – Colditz – Grimma – Rochlitz – Wechselburg

Land der Steinarbeiter
Der Abbau des Wurzener Quarz– und Granitporphyrs prägt seit Jahrhunderten den nördlichen Raum des Geoparks. Der Stein wird bis heute in großen und tiefen Steinbrüchen gebrochen. Das Steingewerbe sicherte das Einkommen der Familien und die Entwicklung der Dörfer und brachte eine vielfältige und kleinteilige Industrie hervor. Authentischer Erlebnisort der Geschichte des Steinabbaus, der Arbeits- und Lebensverhältnisse der Steinarbeiter ist das Museum Steinarbeiterhaus im Ortsteil Hohburg der Gemeinde Lossatal. Im Geoportal Röcknitz dagegen erfährt man alles über die vulkanische Entwicklung der Porphyre. Das Land der Steinarbeiter umfasst in etwa den Einbruchkessel (Caldera) der Wurzen-Eruption in der Phase gigantischer vulkanischer Aktivitäten vor ca. 287 Millionen Jahren.
Städte / Gemeinden: Bennewitz, Brandis, Lossatal, Naunhof, Thallwitz, Trebsen, Wurzen

Auf zwei Rädern durch den Geopark Porphyrland

158 Kilometer am Fluss entlang warten auf Radler, die von Zwickau aus den Mulderadweg entlang der Zwickauer und Vereinigten Mulde folgen. Bei Start in Nossen an der Freiberger Mulde sind 140 Kilometer zu bewältigen.
Beide Strecken führen durch die schönsten Orte des Geoparks Porphyrland und erschließen dessen landschaftlichen Reiz. Mehrfach ist der Mulderadweg mit anderen Radfernwegen verbunden: Zwischen Döbeln und Rosswein zweigt der Elbe­-Mulde-Radwanderweg ab, in Trebsen die Mulde-­Elbe-­Radroute und in Wurzen die Leipzig-­Elbe-­Radroute sowie die Dahlener-Heide­-Radroute.

Der Geopark Porphyrland ist von der nahen Großstadt Leipzig über zwei Radwege zu erreichen Der Parthe-­Mulde-Radweg windet sich durch die liebliche Parthenaue über Borsdorf und Naunhof nach Grimma. Die Leipzig­-Elbe­-Radroute führt über Brandis nach Wurzen. Beide treffen auf den Mulderadweg. Die Städte Wurzen und Grimma verbindet ein sehr gut ausgebauter Radweg auf dem Damm der einstigen Muldentalbahn, der Muldentalbahn­-Radweg.Im Land der weißen Erde, wie die Region um Mügeln dank ihres Kaolinreichtums genannt wird, erschließen drei thematische Obstland-Radrouten romantische Wege durch ausgedehnte Plantagen und kleine Dörfer.
Die nachfolgenden Links führen Sie zu den von der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH auf outdooractive veröffentlichten touristischen Radrouten.

Muldentaler Radlertour nach Panitzsch 2017, Foto: Archiv Geopark Porphyrland

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Natürlichkeit erfahren und den Geopark entdecken – auf dem Mulderadweg zwischen Rochlitz und Thallwitz.

Örtliche Radwege und Radtourenempfehlungen der Region Leipzig finden Sie unter www.outdooractive.com.

Per pedes durch den Geopark Porphyrland

Auch für Tages-­ und ausgiebige Wanderungen bietet sich der Geopark Porphyrland an. Zur Gänze von Rochlitz bis Thallwitz lässt sich der Geopark Porphyrland auf dem Muldentalwanderweg durchwandern. Wer auf Pilgerreise gehen möchte, muss sich nicht unbedingt auf den weiten Weg nach Spanien machen. Die Via Porphyria, ein etwa 200 Kilometer langer Rundweg durch die Landschaft des Mulden-­ und Chemnitztals, des Kohrener Landes und des Leipziger Neuseenlandes, lädt ein, die Geschichte der Region mit ihrer ganz eigenen Kultur, ihren spirituellen Wurzeln und Traditionen kennen zu lernen. Der Pilgerweg verbindet sakrale Bauwerke, Stätten der Andacht und Ruhe, aber auch kulturhistorische, kulturtechnische und touristische Kleinode der Region.

Haselberg c) R. Bauerfeind

Exkursion ins Naturschutzgebiete Haselberg, Foto: Archiv Geopark Porphyrland

Örtliche Wanderwege, Themenwege und Tourenempfehlungen der Region Leipzig finden Sie unter www.outdooractive.com.

Mit dem Boot durch den Geopark Porphyrland

Zerklüftete Felswände und weit ausschwingende Auen, tosende Wasser und still mäandernde Gewässer, Der Muldenlauf offenbart dem Wasserwanderer einen Exkurs durch die Erdgeschichte. Iris, Teichrosen und Eisvögel – Wandern auf dem Wasser ist im Geopark Porphyrland auch ein abwechslungsreiches Naturerlebnis. Die Flusstäler der Mulden sind Vogelschutzgebiete, ihre Uferzonen dienen als Brutgebiete auch für vom Aussterben bedrohte Vogelarten.
Wer die Mulde befährt, braucht Muskelkraft: Kanu, Seekajak oder Schlauchboot sind überall dort richtig, wo das Wasser nicht wild ist. Für den ungebärdigen Zschopaufluss erfordert das Flusstrekking zumindest robuste Kanus, am besten Wildwasserkajaks.

Wasserwandern im Geopark Porphyrland; Foto: Archiv Geopark Porphyrland

Wasserwandern im Geopark Porphyrland; Foto: Archiv Geopark Porphyrland