Klettergebiete
Klettergebiete2018-10-16T18:52:13+00:00

Klettergebiete

Der Steinabbau im Geopark Porphyrland hat nicht nur spannende Geotope und Zeugnisse der Steinarbeitergeschichte hinterlassen, sondern auch einzigartige Kletterwelten geschaffen.

Gleich in mehreren Klettergebieten hat der Deutsche Alpenverein (DAV) – Sektion Leipzig Kletterrouten für Kinder, Einsteiger und Profis mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden angelegt:

Leipziger Kletterschule

Bereits seit 1919 dient der Ostbruch am Kohlenberg bei Brandis dem Training für alpine Bergsteiger in der Leipziger Region. Heute ist er ein perfekt eingerichteter Klettergarten, ideal für Familien und Einsteiger in den Klettersport.

Erstbegehungen dürfen im Ostbruch nicht mehr durchgeführt werden. Der Einsatz von Magnesia ist verboten, ebenso der Ausstieg über die vorhandenen Umlenkungen.

1939 begann im Westbruch die Erschließung und bis heute werden hier Erstbegehungen durchgeführt. Einige der alten Routen sind durch Wasseranstieg nicht mehr begehbar. Generell ist hier erst Abseilen angesagt, bevor das Klettern beginnen kann. Deshalb ist dieser Bruch eher nichts für Anfänger. Außerdem ist hier ein Steinschlaghelm ratsam. Auch hier ist der Einsatz von Magnesia verboten.

Hohburger Schweiz

In den Hohburger Bergen warten Klettertouren bis in die oberen Schwierigkeitsgrade, aber bei bester Absicherung auf den Kletterer. Ein dichtes Wegenetz durchzieht hier den Fels am Gaudlitzberg, Spielberg und Holzberg.

In vielen Anstiegen befindet sich loses Geröll, hier ist unbedingt ein Steinschlaghelm zu tragen. Das Aussteigen über die Umlenkungen ist nicht gestattet. An der Schwarzen Wand und am Zinkenberg besteht Kletterverbot.

Bitte melden Sie Sicherungsschäden unter
klettergebiete@dav-leipzig.de

Kletterregeln DAV Leipzig

Klettergarten Rochlitz

Der Sächsische Bergsteigerbund ist Pächter der Felsflächen im Gleisbergbruch und Seidelbruch und hat die notwendigen naturschutzrechtlichen Genehmigungen für den Kletterbetrieb eingeholt. Im Rahmen der Kletterkonzeption Mittelsachsen wird in den Haberkornschen Brüchen zukünftig auf das Klettern verzichtet. Im Gegenzug darf im Gleisberg- und Seidelbruch, bis auf einige markierte Ausnahmen in vegetationsreichen Randbereichen, geklettert werden. Das alte, teilweise verrottete, Hakenmaterial in den Haberkornschen Brüchen wurde entfernt und durch Umlenker nach aktuellen Sicherheitsstandard ersetzt.

Der Seidelbruch ist ein aktiver Steinbruch, daher kann es zu Einschränkungen bei der Zugänglichkeit kommen, vor allem unter der Woche.

In der letzten Juniwoche jeden Jahres besteht ein Betretungs- und Kletterverbot für den gesamten Seidelbruch. In dieser Woche ist das Betreten des Seidelbruches nur im Rahmen der Veranstaltung „Performance zum Stein“ gestattet.

Die durch den SBB in Zusammenarbeit mit der DAV-Sicherheitsforschung definierten Standards für die zu verwendenden Sicherungsmittel sind einzuhalten.