Schwemmteichbrüche Grimma

Panorama der Schwemmteichbrüche mit Steinbruchsee, Foto: Anja Hartmann

Panoramabild Nordwand der Schwemmteichbrüche mit Stollen, Foto: Anja Hartmann

Die Schwemmteichbrüche liegen südlich von Grimma im Herzen des Grimmaer Klosterholzes zwischen den beiden Ortschaften Großbardau und Großbothen. Abgebaut wurde der Rochlitzer Quarzporphyr.  Er stammt  von den Vulkanausbrüchen vor ca. 294  Millionen Jahre, in deren Verlauf sich auch die Rochlitzer Caldera herausbildete. Der Rochlitzer Porphyr entstand bei einem explosiven Ausbruch aus einem Gemisch von heißen Gasen,  Aschen und mitgerissen Gesteinsfetzen (Glutwolken). Ein deratiges Gestein wird als Ignimbrit (lateinisch  ignis = Feuer, imber = Regen) bezeichnet

Der ehemalige Steinbruch hat einen Durchmesser von ca. 150 Metern und ist mit Wasser gefüllt. Die Steinbruchwände erreichen eine Höhe von 15 bis 20 Metern.

In der Nordwand des Steinbruches befinden sich zwei Stollenlöcher. Über die Entstehung der Stollen wird spekuliert. Vermutlich sind sie gegen Ende des zweiten Weltkrieges entstanden und sollten als bombensichere Geheimanlagen zur Verlagerung von kriegswichtiger Industrie dienen. Durch die Befreiung von Großbothen am 12. April 1945 durch amerikanische Truppen wurde dieses Vorhaben jedoch noch vor Vollendung eingestellt.

Lage
04668 Grimma

Koordinaten
N 51° 12′ 4.8; E 12° 43′ 29.3 (WGS 84)
4550765; 5674289 (Gauß-Krüger)
341052; 5674671 (UTM 33)

Kontakt
Stadtverwaltung Grimma
Markt 16/ 17, 04668 Grimma
Tel 03437 98580
Internet: www.grimma.de

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Detailaufnahme des Quarzporphyrs, Foto: Anja Hartmann

Detailaufnahme der Steinbruchwand, Foto: Anja Hartmann

Eines der beiden Stollenmundlöcher, Foto: Anja Hartmann

Frisch angeschlagener Quarzporphyr, Foto: Anja Hartmann

Frisch angeschlagener Quarzporphyr, Foto: Anja Hartmann