Quarzporphyr

Quarzporphyr, Foto: Frank Schmidt

Der Quarzporphyr vom Steinberg in Sornzig, als Lavatyp auch als „Kemmlitzer Porphyr“ bezeichnet, ist ein typisches Ergussgestein: Quarz- und Feldspatkristalle liegen in einer dichten Grundmasse. Das harte Gestein wurde schon seit dem Mittelalter zu Bauzwecken gewonnen und wurde auch zum Bau des Klosters Marienthal und der Klostermauer verwendet. Funde belegen, dass das Gestein im 8. bis 13. Jahrhundert zur Herstellung von Mahlsteinen für Handdrehmühlen genutzt wurde. Im Gebiet um Kemmlitz bildet dieser Gesteinstyp das Ausgangsmaterial für die Kaolinlagerstätten.

Text: Günther Schwerdtner (Heimatverein Mügeln)

Kloster Marienthal Sornzig, Foto: Rebecca Heinze

Kloster Marienthal Sornzig, Foto: Rebecca Heinze

Quarzporphyr Kemmlitz, Foto: Frank Schmidt

Quarzporphyr Kemmlitz, Handstück, Foto: Frank Schmidt

Quarzporphyr Kemmlitz, Handstück, Foto: Frank Schmidt

Quarzporphyr, Kemmlitz, Foto: Frank Schmidt

Quarzporphyr Kemmlitz, angeschliffen, Foto: Frank Schmidt