Rochlitzer Porphyr

Rochlitzer Porphyr, Foto: Frank Schmidt

Der Rochlitzer Porphyr ist als vulkanogener, pyroklastischer Schmelztuff (Ignimbrit) während der Rotliegend-Zeit vor etwa 290 Millionen Jahren entstanden. Das Gestein ist quarzreich (75 – 85 % SiO2) und zeigt Farben, die zwischen lichtrot, hellbraun und gelb liegen. Das Gestein wurde als klassischer Werkstein bereits seit dem frühen Mittelalter für viele kirchliche und profane Bauten verwendet. Es wird aufgrund seiner guten Bearbeitungsfähigkeit und Wetterbeständigkeit auch gern für Steinmetzarbeiten eingesetzt.

Text: Günther Schwerdtner (Heimatverein Mügeln)

GeoErlebnis Werkstatt im Rittergut Trebsen, Foto: K. Helbig

Ausstellung zu Gesteinen in der GeoErlebnis Werkstatt im Rittergut Trebsen, Foto: Kerstin Helbig

Porphyrlehrpfad auf dem Rochlitzer Berg

Rochlitzer Porphyr, Handstück, Foto: Frank Schmidt

Rochlitzer Porphyr, Handstück, Foto: Frank Schmidt

Rochlitzer Porphyr, Handstück, Foto: Frank Schmidt

Rochlitzer Porphyr, Handstück, Foto: Frank Schmidt

Rochlitzer Porphyr, geschliffen, Foto: Frank Schmidt

Rochlitzer Porphyr, geschliffen, Foto: Frank Schmidt

Basilika Wechselburg, Foto: Gotthard Ladegast

Die Basilika Wechselburg zählt zu den bedeutendsten Bauwerken aus Rochlitzer Porphyr. Foto: Gotthard Ladegast

Basilika Wechselburg, Innenansicht, Foto: HVV Rochlitzer Muldental

Basilika Wechselburg, Innenansicht mit dem Lettner, einer Trennwand zwischen Gemeinde- und Chorraum, Foto: HVV Rochlitzer Muldental